Aalto-Musiktheater

Mitarbeiter: Ensemble & Gäste

Grassi, LucaLuca Grassi wurde in San Marino geboren und ließ sich ursprünglich als Ingenieur ausbilden, bevor er seine musikalischen Studien in Bologna bei Paride Venturi aufnahm. Derzeit wird er von Carlo Meliciani betreut. 1998 gewann er den Wettbewerb Città di Roma, im Rahmen dessen er als Germont in "La Traviata" debütierte. Im selben Jahr sang er – auf tschechisch – die Titelpartie in "¦arlatán" von Pavel Haas beim Wexford Opera Festival. Regelmäßig gastierte er beim Martina Franca Festival, bei dem er die Titelpartie in "Roland" (Piccinni) sang, Soliman in "La Reine de Saba" (Gounod), Le Comte de Saint-Bris in "Les Huguenots", Werther (Massenet, in der Version für Bariton) oder Sèvere in "Polyeucte" (Gounod).

Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen Engagements in "La Bohème" (Marcello) mit der Glyndebourne Touring Opera, in Modena, Piacenza, Cagliari und am Grand Théâtre de Genève, "I Pagliacci" (Silvio) und "Madama Butterfly" (Sharpless) unter dem Dirigat von Daniele Gatti am Teatro Comunale di Bologna, "I Puritani" (Sir Riccardo Forth) am Teatro Verdi di Trieste, "Aida" (Amonasro) am Teatro Sociale di Rovigo, in Pisa und Trento sowie in "Stiffelio" (Stankar) am Teatro Verdi di Trieste. Er sang Sharpless in "Madama Butterfly" an der Scottish Opera-Glasgow, an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro dell’Opera di Roma, Don Giovanni an der Opera Giocosa di Savona, Le Marquis de la Force in "Dialogues des Carmélites" am Teatro Massimo Bellini di Catania oder auch Frederick in "Lakmé" am Teatro Massimo di Palermo. In der Saison 2004/2005 machte er mit seinem Debüt als Zurga in Bizets "Les pêcheurs de perles" am Teatro Malibran auf sich aufmerksam, eine Produktion, die Marcello Viotti dirigierte. Dieselbe Partie sang er außerdem im Rahmen der Japan-Tournee des Gran Teatro la Fenice di Venezia. Bei der Wiedereröffnung des Gran Teatro la Fenice präsentierte er sich als Germont ("La Traviata") unter dem Dirigat von Lorin Maazel. Außerdem gab er den Cristiano in "I Cavalieri di Ekebù" (Zandonai) am Teatro Verdi di Trieste, Ford ("Falstaff") am Teatro Filarmonico di Verona und Amonasro ("Aida") am Teatro Regio di Torino.

Zu seinen jüngsten Engagements zählen Figaro in "Le Nozze di Figaro" an der Oper Hong Kong, Enrico in "Lucia di Lammermoor" am Teatro Donizetti in Bergamo, in St. Gallen, an der Deutschen Oper Berlin unter dem Dirigat von Renato Palumbo und an der Dallas Opera, Escamillo in "Carmen" an der Opera Giocosa in Savona mit Fondazione Toscanini, am Teatro di San Carlo, in Las Palmas und in Turin, Giovanna d’Arco in St. Gallen, Israele in Donizettis "Marino Faliero" in Bergamo und Sassari, Hérode in Massenets "Hérodiade" in Bukarest, Germont in "La Traviata" in Leipzig, St. Gallen, Montreal, Pisa, Livorno und Venedig, Macbeth in Sassari und St. Gallen sowie Silvio in "I Pagliacci" in Teneriffa und Neapel. Außerdem präsentierte er sich in "Alzira" in St. Gallen, als Graf in "Le Nozze di Figaro" in Bilbao, in "Beatrice di Tenda" in Catania, "Les pêcheurs de perles" in Verona und Salerno unter Daniel Oren sowie am Teatro Real in Madrid und in Florenz, in "Madama Butterfly" in Genf, Venedig und Neapel, "L’Africaine" (Nelusko) in Venedig, "Otello" (Iago) in Tel Aviv, in "La Bohème" (Marcello) in Bergamo, "La Straniera" (Valdeburgo) am Festpielhaus Baden-Baden sowie in Essen in einer Inszenierung von Christoph Loy und im Conzertgebouw Amsterdam, in "Cavalleria rusticana" (Alfio) und "I Pagliacci" (Tonio) in Beijing und São Paulo, in "Un Ballo in Maschera" in Parma, Berlin, Frankfurt, Essen und St. Gallen sowie in "Attila" (Ezio), inszeniert von Stefano Poda, in St. Gallen und Catania.

Künftig werden ihn die Produktionen von "La Traviata" und "Madama Butterfly" nach Venedig und die Titelpartie in Verdis "Rigoletto" ans Aalto-Theater Essen führen.

Aktuelle Produktionen
Rigoletto