Aalto-Musiktheater

Mitarbeiter: Ensemble & Gäste

Pasaroiu, CristinaDie 1986 in Bukarest geborene Sopranistin begann ihre Gesangsausbildung im frühen Alter von 12 Jahren in ihrer Heimatstadt. Sie setzte ihr Gesangsstudium mit Vittorio Terranova am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand fort, wo sie den Bachelor mit Auszeichnung bestand. 2009 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab. Sie belegte die Meisterkurse von Dolora Zajick, Nelly Miricioiu, Ileana Cotrubas, Edda Moser, Francisco Araiza and Jaume Aragall und war bis 2010 Mitglied des Opernstudios in Bologna. Cristina Pasaroiu ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie Hariclea Darclée, Paul Constantinescu, George Georgescu, Miniatura Romantica, dem Festival für rumänische Lieder in Bukarest, Johannes Brahms, Franz Schubert in Bulgarien, Ferruccio Tagliavini in Österreich, Iris Adami Corradetti in Padova, Luciano Pavarotti in Modena, Jaume Aragall Competition in Barcelona sowie Neue Stimmen in Gütersloh 2011.

Zahlreiche Konzertauftritte führten sie zu den Rosenblatt Recitals in London, nach Graz, zum Musikverein Wien, mit Andrea Boccelli nach Ravenna, nach Lucca, mit Archi della Scala nach Milano, nach Bologna, Linz, Ankara, ans Teatro Reggio di Parma, nach Palermo, Bolzano, Amsterdam, Duisburg, Genève, Nancy, ans Konzerthaus Berlin und nach Beijing. Während des Studiums sang sie in "La Clemenza di Tito", "Der Freischütz" und "Don Giovanni" sowie Haydns "Schöpfung", Mozarts C-Dur und C-moll-Messe, Orffs "Carmina Burana" sowie die Requien von Mozart und Verdi. Am Teatro Comunale di Bologna debütierte sie als Magda ("La Rondine") unter der Leitung von José Cura, sang Mimí in Lorenzo Marianis "La Bohème", Madama Butterfly sowie Micaëla ("Carmen") unter der Leitung von Michele Mariotti. Sie verkörperte Violetta Valery ("La Traviata") am Theater Nordhausen und in Rudolstadt, sang in "La Rondine" an der Opera de Lorraine Nancy und Micaëla bei den St. Margarethen Festspielen unter Alfred Eschwé. Sie nahm als Frasquita "Carmen" mit Elina Garanҫa für die Deutsche Grammophon in Torino sowie "La Bohème" für Magazzini Sonori auf und war Gast der Sendung "Stars von morgen" von Rolando Villazón mit Übertragungen im ZDF und ARTE.

In der Saison 2012/2013 interpretierte sie Sylva Varescu ("Die Csárdásfürstin"), Fiordiligi ("Così fan tutte") in Kassel, Adriana Lecouvreur, Violetta Valery ("La Traviata") und Desdemona ("Otello") an der Frankfurter Oper, Violetta Valery bei den Tiroler Festspielen Erl (unter der Leitung von Gustav Kuhn), Mimì in St. Margarethen und gab Konzerte, unter anderem neben Joseph Calleja in Dortmund. 2014 übernahm sie die Titelrolle in der Neuproduktion Adriana Lecouvreur an der Opéra de Nice, gefolgt von Suor Angelica am Gran Teatre del Liceu Barcelona, Micaëla am Staatstheater St. Gallen und Violetta Valery an den Nationaloper Timisoara. 2015 folgten Fiordiligi an der Flämischen Oper Antwerpen/ Gent, Violeta Valery an der Nationaloper Bukarest und an der Opéra de Nice, Musetta ("La Bohème") an der Opéra d’Avignon, Rachel ("La juive") an der Opéra de Nice, Mimì an den Terme di Caracalla Rom sowie Desdemona am Staatstheater Wiesbaden. 2016 sang sie Valentine ("Les Huguenots") an der Opéra de Nice, Mimì in São Paulo und Rio de Janeiro sowie Leila ("Les pêcheurs de perles") in Tel Aviv.

Zu ihren zukünftigen Engagements zählen Gilda ("Rigoletto") am Aalto-Theater Essen, Contessa ("Le Nozze di Figaro") am Theater St. Gallen, Micaëla bei den Bregenzer Festspielen, Violetta Valery, Fiordiligi und die Titelrolle der Manon am Staatstheater Wiesbaden sowie zahlreiche Konzerte weltweit.

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