Aalto-Musiktheater

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Tapia, LynetteDie bolivianisch-amerikanische Sopranistin Lynette Tapia ist berühmt für ihre "kristallenen Koloratur"-Passagen und wird weltweit für ihre authentische Kunstfertigkeit und makellose Technik von Journalisten gefeiert. 1996 war sie Gewinnerin der Metropolitan Opera National Council Auditions. Nachdem sie auch den 1. Preis der Operalia International Vocal Competition Placido Domingo belegte, gab sie ihr Europa-Debüt mit der Titelpartie in Léo Delibes "Lakmé" am Grand Théâtre de Bordeaux. Es folgten Engagements in vielen der wichtigsten amerikanischen Theatern und Häusern, darunter die Los Angeles Opera, Washington Opera, Atlanta Opera, Portland Opera, Carnegie Hall, Weill Recital Hall und die Lyric Opera of Chicago.

In Europa war sie im Rahmen der verschiedensten Opern- und Konzertauftritte zu erleben, u. a. im Concertgebouw und der nationalen Oper Amsterdam, bei der Opera Classica Europa, im Teatro Regio di Parma, an der Alten Oper Frankfurt, beim Salzburger Pfingsten und den Festspielen, am Musikverein Wien, in der Athens Concert Hall und, Birmingham Symphony Hall, beim Umbrien Musikfestival sowie der Philharmonie in Köln. Zu ihren jüngsten Opernengagement zählen Liu ("Turandot"), Violetta Valéry ("La Traviata"), Gilda ("Rigoletto") mit der Opera Classica Europa, Clorinda ("La Cenerentola") bei den Salzburger Festspielen, die Königin der Nacht ("Die Zauberflöte"), Adina ("L’elisir d’amore"), Rosina ("Il Barbiere di Siviglia"), Marie ("La fille du régiment"), Adele ("Die Fledermaus"), Blondchen ("Die Entführung aus dem Serail") und Cunegonde ("Candide").

Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen etwa der erste Preis in der George-London-Stiftung und bei den Licia Albanese-Puccini Foundation vocal competitions, ein Opera Index Award, der Spotlight Award und den 1. Preis im MacAllister-Wettbewerb. Lynette Tapia erhielt ihren Bachelor of Music am Cleveland Institute of Music. Sie arbeitet mit vielen aufstrebenden Dirigenten wie Robert Spano, Julius Rudel, Richard Bonynge, Walter Attanasi, John DeMain, Donald Runnicles, Andrew Litton, und nahm zwei Alben, "L’amour Consacré" und "La Coppia Delgi Acuti" mit John Osborn, Tenor, Christopher Larkin, Dirigent und dem English Chamber Orchester in Henry Wood Hall in London auf.

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