Mitarbeiter: Leitung
Dietrich W. Hilsdorf
Dietrich W. Hilsdorf wurde in Frankfurt a. M. zum Schauspieler ausgebildet. Seit 1978 ist er Regisseur und hat seitdem über 130 Inszenierungen (Schauspiel, Oper, Musical) erarbeitet, darunter auch mehrere zeitgenössische Werke. Am häufigsten aber führte er Regie bei Opern von Mozart und Verdi. Hilsdorfs Gelsenkirchener Mozart-Zyklus ist Legende. Die Reihe seiner Bonner Händel-Inszenierungen hat Kult-Status erlangt. Seine Auseinandersetzung mit Puccini an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg genießt Modellcharakter.
Seine Verdi-Inszenierungen in Essen haben für das Musiktheater
Maßstäbe gesetzt. Für die Regie von „Die Liebe zu den drei Orangen“ an der Oper Chemnitz wurde ihm 2007 der Deutsche Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie „Beste Opernregie“ verliehen. Zu seinen Inszenierungen seit 2009 gehören u. a. die deutsche Erstaufführung von Eötvös’ „Love and Other Demons“ (Chemnitz), „Die Walküre“, „Lulu“, „Hercules“, „Les Contes d’Hoffmann“ (Essen), „La Traviata“, „L’incoronazione di Poppea“, „Der fliegende Holländer“ (Köln), „La Bohème“, „Der Wildschütz“, „Il trovatore“ (Chemnitz und Bonn), Brechts/Dessaus „Deutsches Misere“ (Leipzig), „Simon Boccanegra“ (Wiesbaden).
Neuproduktionen in dieser Saison führen ihn u. a. nach Köln („My fair
Lady“) und Leipzig („Nabucco“). Als 19. Inszenierung für das Aalto-Theater wird er Verdis „I masnadieri“ szenisch realisieren.
Aktuelle Produktionen
Aida
Die Macht des Schicksals
Die Räuber
Hercules
Hoffmanns Erzählungen



















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